Klosterlauf: Kuchen und Kultur

Ein Lauf wie ein Urlaubstag:
Marienmünster – Mönche – Mythen

Kloster Marienmünster: Groß und einsam liegt es inmitten einer menschenleeren Landschaft. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass Klöster im Mittelalter die wirtschaftlichen Zentren waren und der Erschließung/Urbarmachung ganzer Landstriche dienten? Heute sieht man eine beeindruckende Anlage mit Kirche, Stallungen und Klostermauer.

Eine Kirche ist ein für uns ungewohnter Ort für eine Fotosession! In bunten Laufklamotten fühlten wir uns in der Kirche unwohl und sprachen nur flüsternd miteinander. Beim ersten Foto hatten wir ein merkwürdiges Gefühl – dabei ist eine Kirche doch kein Ort der Traurigkeit und Zurückhaltung, sondern vielmehr ein Ort der Lebensfreude und der Liebe. Wir haben die Fotos dann doch gemacht und hatten Spaß dabei!

Die Kirche ist in ihrer Größe erhebend und wir überlegten, wie die Menschen des Mittelalters, die in kalten und schmutzigen Holzverschlägen lebten, allein durch dieses Gebäude einen Eindruck von der Größe und der Macht ihres Gottes vermittelt bekamen.

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Buchvorstellung in der Sächsischen Schweiz: Ein italienischer Widerstandskämpfer in den KZ Flossenbürg und Porschdorf

Ich durfte vor einiger Zeit die Biographie eines italienischen Widerstandskämpfers veröffentlichen, der 1945 in einem deutschen Konzentrationslager umgebracht worden war. Ostermontag war nun die offizielle Vorstellung des Buches in der Sächsischen Schweiz.

Dies war ein langersehnter Tag für mich. Mehrere Fäden meines Lebens sollten an diesem Tag zusammengeführt werden. Gespannt fuhr ich mit einigen Freunden zum “Haltepunkt Porschdorf” in der Sächsischen Schweiz. Wie viele Leute würden zu der Veranstaltung kommen, bei der aus einem meiner Bücher über das Leben und Sterben des italienischen Widerstandskämpfers Giuliano Benassi vorgelesen würde? Ich kann an dieser Stelle schon verraten, dass es unerwartet viele waren.

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Teneriffa: Laufen in der Wüste

Seid Ihr schon mal in der Wüste gelaufen? Das ist ein – nun ja, sagen wir einmal – interessantes Erlebnis. Der Süden von Teneriffa ist mit ganzjährigem guten Wetter gesegnet – was auch ganzjährige Trockenheit bedeutet. Wir haben dort unseren Urlaub verbracht und es uns natürlich nicht nehmen lassen, die Gegend mit einigen Läufen zu erkunden. Ich bin im Urlaub der eher lauffaule Typ, aber lasse mich dann doch überreden. Wir haben zwei Laufausflüge unternommen, die wir direkt von unserer Wohnung aus starten konnten.

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#berlinhalf 2019 – Ein Halbmarathon mit 25 Kilometern

Es gibt so Tage … Ihr kennt das … da läuft es einfach nicht. So einen Tag hatte Beatrix erwischt. Nach 5 Kilometern schmerzte das Knie … gar nicht gut! Gar nicht gut war dann auch der Rest des Halbmarathons.

Dabei waren die Bedingungen wie in jedem Jahr perfekt. Der Lauf war gut organisiert, die Strecke ein Traum und das Wetter blendend. Der Halbmarathon ist wie ein Sightseeing-Lauf mitten durch die Stadt und bei Sonnenschein natürlich noch einmal so schön. Wir waren mit einer großen Truppe nach Berlin gereist und hatten am Abend zuvor eine Menge Spaß beim Italiener. Morgens teilten wir uns dann für die verschiedenen Startblöcke auf und gingen den langen Weg zum Start. Die Start-/Zielzone war anders als in den Vorjahren organisiert und wir mussten einen unerwartet langen Weg vom Hotel durch die Stadt nehmen.

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Interview mit Carsten Drilling

Ich habe Carsten Drilling vor etwa zwei Jahren kennengelernt, als er in Brakel seinen Vater besuchte und wir mit unserer gemeinsamen Lauffreundin Berenice zu den Höhlen unserer Region gelaufen sind. Seither stehen wir in losem Kontakt und ich folge ihm über Facebook bei seinen Ultraläufen und Laufabenteuern.

Persönliches

Carsten, erzähl uns ein bisschen über Dich.

Ich bin 46 Jahre alt. Wir leben seit 4 ½ Jahren in Zürich, ich bin aber schon seit dem Jahr 2000 in der Schweiz. Ich stamme aus Brakel und habe in Paderborn Elektrotechnik studiert. Ich bin direkt nach der Uni nach Bern gegangen und habe dort meine heutige Lebenspartnerin Barbara Drews kennengelernt. Seither arbeite ich in der Softwareentwicklung – zum Teil im Büro, zum Teil im Homeoffice. Wir haben eine Zeitlang in Berlin gelebt und sind nun schon lange wieder in der Schweiz. Ich arbeite gern im Büro, aber ich finde auch Homeoffice sehr schön, weil es mir viele Freiheiten bietet. Read more „Interview mit Carsten Drilling“

Der Kerzentrail: Ein Vollmondlauf zu Falkenburg und Geisterschlucht

Unsere Vollmondläufe sind legendär – weil sich meist der Mond nicht blicken lässt! Dennoch machen sich aber in der Regel etwa 30 Läufer/-innen mit uns auf den Weg. Unsere ersten Läufe haben wir bei den Externsteinen absolviert – dunkel, geheimnisvoll, mystisch. Wir sind an den großen Felsen gelaufen, haben Steinkreise gesucht und Wunderkerzen angezündet. Richtig spektakulär wurde es, als wir dann mit Fackeln liefen: Read more „Der Kerzentrail: Ein Vollmondlauf zu Falkenburg und Geisterschlucht“

Laufen und Digitaltechnik

Heute möchte ich Euch über meine digitale Technik berichten, die ich beim Laufen nutze. Ich gebe zu, dass es etwas merkwürdig wirkt, Sport und Naturerlebnis mit digitalen Werkzeugen zu kombinieren. Tatsächlich funktioniert es ausgesprochen gut und hat unseren Laufspaß und unsere Naturerfahrung deutlich verbessert.

Viele von Euch werden andere Tools nutzen. Es ist schön, dass es so viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten gibt und sich jede/r das Passende heraussuchen und zusammenstellen kann. Für neue Anregungen bin ich immer dankbar. Falls Ihr Support benötigt, könnt Ihr mich gern kontaktieren.

Karten und Navigation

Ich erstelle gern Laufstrecken, die wir dann in kleinen und großen Gruppen laufen. Ich kann so Verlauf, Länge und Höhenmeter sehr genau festlegen und vorhersagen, was uns erwartet. Das gibt uns die Möglichkeit, neue und unbekannte Gegenden zu erforschen. Auf diese Art und Weise haben wir unsere Heimat Lippe sehr gut kennengelernt und unseren sportlichen Horizont erweitert. Speziell für Trailläufer ist Navigation sinnvoll, weil man sich doch ab und zu verläuft und irgendwo im Niemandsland ohne Wege und Anhaltspunkte feststeckt. Da ist eine Navigation Gold wert! Read more „Laufen und Digitaltechnik“

Ein Traillauf im Nieselregen von Humfeld zur Burg Sternberg

“Fluffig” – so hatte der Guide (also ich) in einem Anfall von Leichtsinn den zweiten Teil unserer Wegstrecke beschrieben. Nun ja, fluffig ist sicher etwas anderes. Wir waren nass, müde und befanden uns in der zweiten Hälfte eines nicht anspruchslosen Trail-Halbmarathons, der keineswegs nur bergab verlief, sondern bis zum Schluss ermüdende Anstiege für uns bereit hielt. Ich muss meine Wegbeschreibungen wohl überdenken …

Eigentlich hatten wir einen ersten längeren Vorbereitungslauf für die Herausforderungen des Sommers geplant. Wir sind schon einige Male von Humfeld ausgehend hoch zur Burg Sternberg und über Schwelentrup zurück gelaufen. Für heute hatten wir die Strecke auf etwa geplante 20 km verlängert. Read more „Ein Traillauf im Nieselregen von Humfeld zur Burg Sternberg“

Ein Lauf durch die Senne mit Mohnstollen und mehr …

Das Furlbachtal

Laufen durch das Furlbachtal bei Augustdorf ist immer wieder ein Genuss. Der Furlbach hat sich weit in den Sand der Senne eingegraben und ein langes tiefes Tal geschaffen. Unberührt von menschlichen Händen liegen die Bäume kreuz und quer, fließt der Bach durch sein breites, flaches Bett und finden Tiere ihren Rückzugsraum.

Vielleicht wisst Ihr, dass ich seit einigen Jahren zu Weihnachten Stollen backe und diesen manchmal zu unseren Läufen mitbringe. In diesem Jahr habe ich mich das erste Mal an Mohnstollen gewagt und war selbst auf das Ergebnis gespannt.

Es war eine Freude, dass uns der elfmalige Hermannslaufsieger Elias Sansar begleitete – aber keine Sorge, Elias ist ein rücksichtsvoller Läufer! Read more „Ein Lauf durch die Senne mit Mohnstollen und mehr …“